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Städtischer Musikverein Soest e. V.

Unser Konzert in Neu St.Thomae
Samstag, 1. Dezember 2018, 19 Uhr und Sonntag, 2. Dezember 2015, 17 Uhr

Plakat Weihnachtsoratorium
Plakat zum Konzert

Weihnachtsoratorium Kantaten I bis III von Johann Sebastian Bach

Zum ersten Adventwochenende 2018 führten wir Samstag und Sonntag zweimal das Weihnachtsoratorium Kantaten I bis III von Johann Sebastian Bach auf. Beide Konzerte fanden in der jeweils voll besetzten Kirche großen Beifall. Das gemeinsame Musizieren mit dem Projektorchester mit vielen Soester Künstlerinnen und Künstlern, den Solisten Cornelia Fisch, Nicole Dellabona, Manfred von Mansfeld und Martin Blasius hat uns große Freude bereitet. Michael Busch führte uns ein weiteres Mal souverän und mit großem Elan durch das großartige Musikwerk.

Resonanzen

Der Soester Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 4. Dezember 2018 in seiner Rubrik Kultur lokal:

Bild: Soester Anzeiger - Schmitz
Das Weihnachtsoratorium in der Neu St. Thomäkirche zog auch in diesem Jahr wieder viele Zuhörer an. Ein hochkarätiges Ensemble begeisterte die Gäste. Chor, Orchester und Solisten präsentierten sich perfekt aufeinander abgestimmt. Foto: Schmitz

Chorkonzert begeistert Gäste – Musikverein, Musikschule und vier Solisten perfekt aufeinander abgestimmt

Von Peter Schmitz SOEST  Eine gelungene Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit konnten die zahlreichen Zuhörer am Vorabend zum ersten Advent und am ersten Adventssonntag in der Neu St. Thomäkirche genießen.

Der Chor des Musikvereins unter der Leitung von Michael Busch sang die ersten drei Teile des bekannten Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach – gemeinsam mit einem Projektorchester der Städtischen Musikschule und vier herausragenden Solisten. Bereits im Eingangschor stellten die Sängerinnen und Sänger ihre hohe Stimmqualität in einem kompakten Gesamtklang unter Beweis. Der kompakte Chorklang, der nur etwas unter den zahlenmäßig zu schwach besetzten Männerstimmen litt, überzeugte auch durch die gute Abstimmung mit dem mit viel Elan spielenden Orchester. Insgesamt machte sich die hervorragende Stimmbildungsarbeit durch Michael Busch in den verschiedenen Anforderungen an die Sänger bemerkbar. So gelang es ihnen, gerade in den kontrapunktisch verschachtelten Chorpassagen stets eine klare Textverständlichkeit zu gewährleisten.

Im Choral „Brich an, du schönes Morgenlicht“ überzeugte der Chor mit gelungenem Vokalausgleich zwischen den Stimmlagen und zugleich einheitlicher Phrasierung.

Die hohe Qualität des Projektorchesters trat nicht nur im perfekten Timing mit den vier Gesangsolisten zu Tage, sondern auch im genauen Ausspielen der musikalischen Phrasen und der Rubati am Ende der einzelnen Abschnitte. Auch die Instrumentalsolisten, die in den Arien die Sänger begleiten, überzeugten durch technische Brillanz und feinfühlige Interpretation, die stets im Hintergrund der Textaussage blieb. Mit Friedrich von Mansberg als Tenor erhielten auch die Rezitative des Evangelisten mit den biblischen Textpassagen eine hohe musikalische Würdigung. Seine tragende Stimme und die feinen Nuancierungen des Textes gewährleisteten einen spannenden Vortrag der bekannten Textpassagen. Auch im perfekt abgestimmten Wechselspiel mit der begleitenden Flöte gestaltete von Mansfeld seine Arie „Frohe Hirten, eilt“ im 2. Teil zu einem Glanzpunkt des Oratoriums. Genauso schwelgerisch präsentierte auch Nicole Dellabona ihre Altarien, in denen sie mit ihrer stringenten, klaren Intonation viele interessante Akzente setzte. Mit nur sparsam eingesetztem Vibrato gelang ihr stets eine spannungsgeladene Phrasierung und zugleich eine kraftvolle Tongebung gerade auf den langen Liegetönen. Mit den souveränen Vorträgen von Cornelia Fisch als Sopran und Martin Blasius als Bass komplettierte sich der positive Gesamteindruck der Aufführung. Ihr eindrucksvolles Duett in der Arie „Herr, dein Mitleid“ wirkte gerade durch die gelungene Mischung der hellen, klaren Stimme Fischs mit der vollen, runden Bassstimme von Blasius klanglich vielgestaltig. In den vielen parallelen Melodiebögen erreichten beide Stimmen dadurch eine Trennschärfe, die sich von den virtuos begleitenden Oboen deutlich abhob.

Nach dem gloriosen Abschlusschor „Herrscher des Himmels“ zeigte das beeindruckte Publikum seine Begeisterung an der gelungenen Aufführung in lang anhaltendem, frenetischem Applaus. Die Musiker bedankten sich mit dem Choral „Brich an, o schönes Morgenlicht“ als Zugabe.

Ausführende

Cornelia Fisch, Nicole Dellabona, Friedrich von Mansberg, Martin Basius, Chor des Städtischen Musikvereins Soest, Projektorchester (Konzertmeisterin Jin Kim). Gesamtleitung: Michel Busch.

Programm

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium
Kantaten I bis III

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