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Städtischer Musikverein Soest e. V.

Unser Konzert in Neu St. Thomae
Sonntag, 13. März 2016, 11 Uhr

Plakat Mozart Requiem
Plakat zum Konzert

Geistliche Chormusik und das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart

Am 13. März 2016 führten wir im Rahmen einer Martinee das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Mitbeteiligt waren Cornelia Fisch, Kristin Darragh, Manfred von Mansberg, Martin Blasius, das Soester Vokalenssemble und Mitglieder der Philharmonie Südwestfalen e.V. – Landesorchester NRW. Die ursprüngliche Zusammenarbeit mit dem Leipziger Lehrerorchester kam leider nicht zu Stande. Damit entfiel auch die für den 20. März geplante zweite Aufführung des Requiems im Gewandhaus Leipzig.

Resonanzen

Der Soester Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 15. März 2016:

Musikalischer Hochgenuss – Mozarts Requiem füllte die Neu-St.-Thomäkirche / Applaus für Sänger und Orchester

Michael Busch und der Chor des Städt. Musikvereins Soest führen das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart auf (Foto: Gunnemann)
Unter der Leitung von Michael Busch wurde das Mozart Requiem in Neu-St.-Thomä aufgeführt. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.
Foto: Gunnemann

SOEST Der Chor des Städtischen Musikvereins hat schön häufiger bewiesen, dass er sich nicht davor scheut, große Werke auf die Bühne zu bringen. In der Weihnachtszeit führte der Chor die Kantaten I bis III des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach auf.

Am Sonntag nun hatte man sich Mozart zugewandt. Das grandiose Requiem stand in der Kirche Neu St. Thomä auf dem Programm und wurde unter der musikalischen Leitung von Michael Busch aufgeführt. Die Soester lieben Mozart. Sein letztes Werk, das Requiem, haben sie offensichtlich auch sehr ins Herz geschlossen, denn die Kirche war zwei Wochen vor Ostern bis auf den letzten Platz besetzt.

"Bitte bekommen Sie jetzt keinen Schreck", mit diesen Worten begrüße Christiane Mackensen, Sängerin im Chor, die Zuhörer . Alle Solisten seien wohlauf, die Sänger bei Stimme. Sie verwies darauf, dass man nicht, wie geplant, mit dem Leipziger Lehrerorchester gemeinsam das Requiem aufführe, sondern mit Mitgliedern der Philharmonie Südwestfalen.

Einmal mehr war Mozarts Seelenmesse ein Hochgenuss, der Chor harmonierte gut mit dem Orchester. Gefühle wie Dunkelheit, Verzweiflung, Klage, Sterben, Trauer aber auch Trost wurden vermittelt, es passte gut in die vorösterliche Passionszeit.

Solisten überzeugten

Die vier Vokalsolisten Cornelia Fisch (Sopran), Kristin Darragh (Alt), Friedrich von Mansberg (Tenor) und Martin Blasius (Bass) trugen die Soli überzeugend und tragend vor.

Die Totenmesse, um die sich zahlreiche Mythen ranken, weil der Auftraggeber zunächst unbekannt war und Mozart 1791 selbst während der Komposition verstarb, regt selbst bis heute die Fantasie an.

Die Aufführenden machten den Bruch in der Komposition – Mozarts Manuskript bricht nach Takt acht des Lacrimosa ab, das Requiem wurde von Mozart-Schüler Franz Xaver Süßmeyr vervollständigt – deutlich: Das 13-köpfige Soester Vokalensemble trat auf und intonierte das Stück "Immortal Bach" von Knut Nystedt (1915-2014).

Michael Busch leitet das Soester Vokalenssemble
Das Soester Vokalensemble stimmte mit fünf kleinen Stücken verschiedener Komponisten auf das Matinekonzert ein. Foto: Dahm

Zum Auftakt hatte das Vokalensemble bereits auf das Matineekonzert mit fünf kleinen, meist geistlichen Stücken eingestimmt. Hugo Distler, Franz Schubert, Jean Berger, Christian Lahusen und Willam L. Dawson standen auf dem Programm. Die Melodien vermittelten eine ruhige und ausgeglichene Stimmung. agu

Ausführende

Cornelia Fisch – Sopran, Kristin Darragh  – Alt, Manfred von Mansberg – Tenor, Martin Blasius – Bass, Soester Vokalensemble, Chor des Städtischen Musikvereins Soest, Mitglieder der Philharmonie Südwestfalen e.V., Leitung: Michael Busch.

Programm

Geistliche Chormusik
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem

das vorherige Konzert


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