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Städtischer Musikverein Soest e. V.

Unser Konzert vom 29.11.2008

Es erklang das großartige Oratorium für drei Gesangssolisten, vierstimmigen Chor und Orchester  "Die Schöpfung" von Joseph Haydn. Der Aufführungstermin war der 29. November 2008 um 19:30 Uhr in Neu St. Thomae.


Probe zur Schöpfung am 28.11.2008 in Neu St. Thomä. Foto: Axel Heymann

Der "Soester Anzeiger" bemerkte in seiner Ausgabe vom 1. Dezember euphorisch:

"Ohne Sündenfall - Chor des Musikvereins begeisterte unter Leitung von Michael Busch in der voll besetzten Thomäkirche mit Haydns Oratorium "Die Schöpfung"

Soest. Wie wunderbar wäre Welt, hätte sie sich die Freude und Begeisterung des Anfangs bewahrt, so wie sie Joseph Haydn in "Die Schöpfung" beschreibt und wie sie die Interpreten am Vorabend des ersten Advent in der voll besetzten Thomäkirche überzeugend ausdrückten. Der Chor des Musikvereins hatte sich mit diesem über 200 Jahre alten Oratorium wieder eines der großen Werke der Musikliteratur vorgenommen und erntete für den Mut und die herausragende Leistung lang anhaltenden Applaus als Dank.

Michael Busch, der musikalische Leiter, verzichtete gänzlich auf Dramatik und Effekthascherei und leitete Chor, Solisten und die Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh sicher und gradlinig durch das dreiteilige Werk mit seinen 35 Nummern. Übertreibung täte der "Schöpfung" ohnehin nicht gut. Denn mit viel Lautmalerei, den eingängigen Melodien und musikalischem Kontrastreichtum ist das Werk, das Haydn nach Texten in Anlehnung an John Miltons Epos "Paradiese Lost" schrieb, so anschaulich, dass es den Hörer unmittelbar ergreift und begeistert. Da ist jede interpretatorische Übersteigerung fehl am Platze.

"Es werde Licht!" Und es ward Licht

Aber auf den gern genutzten "Licht"-Effekt mochten die Soester Veranstalter doch nicht verzichten: Das wunderbar vertonte Chaos besang der Chor buchstäblich in Finsternis. Und als er dann nach leisem Unisono mächtig und stimmstark befahl "Es werde Licht!", da erlebt St. Thomä den Urknall, und der Kirchenraum strahlte hell.

Martin Blasius, Friedrich von Mansberg und Cornelia Fisch unter der Leitung von Michael Busch
Gewaltig und gelungen: Die Interpretation von Haydns Oratorium "Die Schöpfung" durch den Musikvereins-Chor, die Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, die Solisten Martin Blasius, Friedrich von Mansberg und Cornelia Fisch unter der Leitung von Michael Busch (von links). Foto: Michael Joswig

Bei der Soli-Besetzung hatte der Musikverein auf ein bewährtes Trio gebaut. Den Sopran-Partien des Gabriel und der Eva gab die beliebte Soester Sopranistin und Gesangslehrerin Cornelia Fisch Wärme und Glanz.

Die beiden anderen Erzengel sind ebenfalls in Soest gute Bekannte. Friedrich von Mansberg, der Tamino aus der „Zauberflöte", ließ seinen Tenor als Uriel erklingen.

Bass Martin Blasius schließlich kennen die Soester Musikfreunde aus der Aufführung von Mozarts „Requiem" im Jahre 2006 ebenfalls in der Thomäkirche. Als er jetzt in der „Schöpfung" das Gewürm in den tiefsten Tiefen seines Fachs besang, erntete er manches Schmunzeln.

Dass Michael Busch bei der Instrumentalbegleitung wieder auf das Gütersloher Kammerorchester gesetzt hatte, erwies sich als gut. Das Ensemble, das durch einige Soester Musiker verstärkt wurde, überzeugte vor allem durch die präzise spielenden, engagierten Bläsergruppen.

Strahlender Lobpreis Gottes

Beim Musikverein-Chor waren die Freude und die innere Anteilnahme beinahe greifbar, mit der jeder Einzelne dieses Werk sang. Das Lob der Schöpfung, das Glück über die "heile Welt", in er es keinen Sündenfall gibt, und den Preis Gottes - das alles brachten die rund 80-köpfige Sängerschar ihren Hörern so glaubhaft nahe, dass diese nicht anders konnten, als mit prasselndem Applaus zu reagieren. bs". Bericht von Bettina Boronowsky.

Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Chor des Städt. Musikvereins Soest
Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Chor des Städt. Musikvereins Soest. Foto: Michael Joswig

Die "Westfalenpost" schrieb am 02. Dezember:

"Beeindruckende Schöpfung - Chor des Städtischen Musikvereins führt Haydn-Oratorium in der Thomäkirche auf

Der Chor des Städtischen Musikvereins Soest
Eine überzeugende Gesamtleistung boten die Sänger und Orchestermusiker bei der Aufführung von Haydns "Die Schöpfung" am vergangenen Samstag. Foto: Birgit Helmers

Soest. (WP) Wenn der Chor des Städtischen Musikvereins zum Konzert lädt, ist ein volles Haus meistens garantiert. Die Besucher in der voll besetzten Neu-St-Thomäkirche wurde mit der "Schöpfung" von Haydn auf die Adventszeit eingestimmt.

Bekannte Gesichter an einem mittlerweile etablierten Konzertort. Tenor Friedrich von Mansberg war in Neu St. Thomä bereits als Tamino in der "Zauberflöte" zu sehen, und Bass Martin Blasius ist dem Soester Publikum noch vom Mozart-Requiem vor zwei Jahren in Erinnerung. Sopranistin Cornelia Fisch und Michael Busch, in dessen Händen die Gesamtleitung lag, prägen das Soester Kulturleben seit Jahren.

Junges Orchester

Chor und Solisten wurden getragen von einem der führenden freien Klangkörper Nordrhein-Westfalens: der Westfälischen Kammerphilharmonie Gütersloh, ein junges Orchester, passte perfekt in das musikalische Gesamtbild.

Die Mitwirkenden meisterten das anspruchsvolle dreiteilige Oratorium so souverän, wie sich der Komponist das wohl vorgestellt hätte. Gemäß der Genesis schildert Joseph Haydn den Schöpfungsakt und stellt das Lob Gottes in den Mittelpunkt. Zweieinhalb Jahre, vom Herbst 1796 bis April 1798, arbeitete er an der "Schöpfung". Haydn vollendete sie, als er 66 Jahre alt war, und schuf damit den bedeutendsten Beitrag zur Gattung des Oratoriums seit dem Tod Händels. Dabei fiel dem Komponisten die Arbeit an seinem Werk nicht eben leicht. Von keinem seiner zahlreichen Werke gibt es mehr Skizzen. Neben dem religiösen Aspekt des Werkes setzten ihn auch die großen Oratorien Händels unter Druck, neben denen seine "Schöpfung" bestehen sollte. Diesem hohen Anspruch wurden der Chor des Städtischen Musikvereins, die Solisten und das Orchester gerecht. Mit hochverdientem Applaus wurden die Musiker verabschiedet."

Ausführende

Cornelia Fisch – Sopran, Friedrich von Mansberg – Tenor, Martin Blasius – Bass, Chor des Städtischen Musikvereins Soest, verstärkte Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Leitung: Michael Busch

Programm

Joseph Haydn: Die Schöpfung

Glückliche Interpreten nach gelungener Aufführung
Glückliche Interpreten nach gelungener Aufführung. Foto:  Michael Joswig

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