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Städtischer Musikverein Soest e. V.

Unser Konzert vom 19.12.2004

Am Sonntag, dem 4. Advent wurden nach langen Jahren wieder einmal die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in Neu St. Thomae vom Städtischen Musikverein aufgeführt. Der Chor wurde begleitet von dem für diese Aufführung zusammengestellten Soester Kammerorchester. Die Leitung hatte Michael Busch.

Michael Busch dirigiert das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
Chor des Städtischen Musikvereins Soest, Soester Kammerorchester
unter der Leitung von Michael Busch (Foto: Heribert Böller)

Bilder von der Generalprobe

Pressestimmen

Der Soester Anzeiger schrieb in seiner Ausgabe vom 21. Dezember (Auszüge): "Endlich wieder das Weihnachtsoratorium - Chor des Musikvereins, Soester Kammerorchester und Solisten führten unter Leitung von Michael Busch Kantaten I bis III in voll besetzter Thomäkirche auf. Halb Soest war gekommen, Neu St. Thomä war proppenvoll. So, als hätten alle drauf gewartet, dass nach zwei Jahren Pause endlich einmal wieder das „Weihnachtsoratorium" live erklingt, Johann Sebastian Bachs populärstes geistliches Werk, d i e festtägliche Musik überhaupt. Vorschusslorbeeren gab's zu Recht, Dirigent Michael Busch, Sänger und Musiker konnten sich also von vornherein der Sympathien des großen Publikums sicher sein. Diese „Vorschusslorbeeren" wurden nicht enttäuscht. Nach anderthalb Stunden glanzvollen Musizierens - aufgeführt wurden die Kantaten I bis III - konnten die Zuhörer erfüllt nach Hause gehen, wunderbar eingestimmt auf das Fest. Der Musikvereins-Chor war in stattlicher Größe angetreten. Zwischen den bewährten Sängerinnen und Sängern entdeckte man auch neue Gesichter, sicherlich ein Zeichen für die steigende Ausstrahlung und Anziehungskraft des Vereins. Der Chor konnte sich auf souveräne instrumentale Begleitung verlassen. Die Besetzungsliste des Soester Kammerorchesters las sich wie ein exquisites „Who is Who" der Soester Musik-Szene, darunter Profis, die schon manche „Weihnachtsoratorium"-Aufführung mitgetragen haben, wie etwa die Oboistinnen Henriette Böltz-Vogel und Catharina Prinz, die diesmal Englischhorn spielte, die Flötistin Barbara Pröse Nübel und der Schlagzeuger Istvan Türk. Bläser bestimmen dieses Bach-Werk maßgeblich, so soll auch das Trompeten-Trio mit Stefan Carl, Martin Schröder und Constantin Poleta nicht unerwähnt bleiben. Leider aber hatten die Gesangssolisten es gelegentlich nicht nur gegen das strahlendes Blech schwer, sich akustisch durchzusetzen. Sopranistin Cornelia Fisch und Bass Andreas Schindler, den die Soester Musikfreunde schon von früherer Zusammenarbeit mit dem Musikvereins-Chor kennen, waren bei ihrem gemeinsamen Auftritt „Er ist auf Erden kommen arm" zunächst kaum wahrzunehmen. Erst später wurde ihre stimmliche Qualität hörbar. Irmhild Wicking dagegen hatte den dankbaren Alt-Part übernommen und überzeugte gleich beim ersten Auftritt mit der Arie „Bereite dich Zion". Tenor Markus Müller gab einen engagiert singenden Evangelisten. Michael Busch ging es in seiner Interpretation offenbar auch um Textverständnis und -auslegung. Die Choräle ließ er nicht statisch stehen, sondern er arbeitete mit dynamischen Mitteln die Schwerpunkte heraus. Die Instrumentalpartien ging er zügig an und gab ihnen gelegentlich einen solchen rhythmischen Impetus, dass sie fast tänzerisch wirkten. Freundlicher Applaus des großen Auditoriums dankte den Akteuren."

In der Westfalenpost wurde zeitgleich bemerkt (Ausschnitte): "Chor des Städtischen Musikvereins meistert große Herausforderung - Exzellenter Auftritt gemeinsam mit dem Soester Kammerorchester. Ein weiteres Mal haben der Chor des Städtischen Musikvereins und das Soester Kammerorchester ihr hohes Niveau bewiesen: Am Sonntag führten sie die ersten drei Kantaten aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium auf. Michael Busch oblag die Gesamtleitung und legte einmal mehr eine wahre Leistung hin, die verschiedenen Komponenten - Chor, Orchester und Solisten - zusammenzuführen und zu einem solchen Auftritt zu bringen. Bedenkt man, dass die wenigsten der Beteiligten Berufsmusiker sind. Lediglich für die Solisten erwies sich die Rollenverteilung als etwas undankbar: Gerade Buschs Ehefrau Cornelia Fisch (Sopran) trat zu selten in Erscheinung, was nur insofern verschmerzbar ist, als dass man in Soest ja in regelmäßigen Abständen die Gelegenheit hat, sie zu hören. In der rezitativen Funktion des Evangelisten fielen die meisten Passagen auf den Tenor Markus Müller von der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, Buschs früherer Wirkstätte. Es kam der Aufführung zugute, dass der Chor so groß ist: Wäre er nur dreiviertel so groß oder kleiner, der Jubel der freudig bewegten Menge etwa, die in der ersten Kantate stürmisch ihr „Jauchzet, Frohlocket" hinaussingt, wäre nicht ausreichend glaubhaft ausgefallen. Durch seine Größe erschallte die Freude über die Geburt des Erlösers mit entsprechender Kraft und Wucht zwischen den Mauern von Neu St. Thomä, jedoch ohne die Musiker zu übertönen - ein perfektes Zusammenspiel aller Beteiligten eben."

Ausführende

Cornelia Fisch – Sopran, Irmhild Wicking – Alt, Markus Müller – Tenor, Andreas Schindler – Bass, Chor des Städtischen Musikvereins Soest e. V., Soester Kammerorchester, Leitung: Michael Busch

Programm

Johann Sebastian Bach:

Weihnachtsoratorium
Kantaten I - III

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